Das nächste Alibi-Manöver in Sachen Sicherheit?

„Die Sicherheitslage hat sich seit geraumer Zeit verschärft. Daher ist es gut und richtig, dass endlich die Sicherheit und in dem Zusammenhang auch die vielfältigen Probleme in Steinbach wahrgenommen werden“, so der AfD-Ortsvorstand einhellig.

Auch das KOMPASS-Konzept des Landes Hessen höre sich zunächst gut und richtig an. Allerdings müsse sich die verantwortliche Politik in Steinbach schon die Frage gefallen lassen, warum es erst einen solchen Initiator benötigt und sie selbst stattdessen jahrelang bei diesem Thema faktisch geschlafen habe trotz vielfacher Vorkommnisse und einer Erosion des Sicherheitsgefühls vieler Bürger, bemängelt die Steinbacher AfD.

Es sei nicht neu, dass sich immer mehr Bürger in Steinbach, gerade Frauen, bei Dunkelheit nur sehr ungern in einigen Bereich Steinbachs aufhalten. Es würde in Gesprächen am Wahlstand und auf der Straße immer deutlicher, dass sich hier eine schleichende Angst manifestiere, die es entschlossen durch die Stadtverwaltung und nicht lediglich durch landespolitische Feigenblätter anzugehen gilt.

Auch das Thema Sauberkeit auf öffentlichen Wegen gehört laut AfD in den Gesamtbereich „Sicherheit“, denn gerade in den Gegenden der Stadt, in der der meiste Müll, leider auch über Tage immer noch Sperrmüll auf der Straße liege, fühlen sich die Menschen auch am unsichersten.

„Da kommt eins zum anderen. Hier trat bereits vor längerem eine schleichende Verwahrlosung in Teilen der Stadt ein, die endlich angegangen werden muss. Das fängt schon damit an, wie Gehwege oder Wohnanlagen teilweise aussehen – das Gesamtbild Steinbachs hat sich hier deutlich zum negativen verändert, was Sorge bereiten muss“, so Michael Dill, der für die AfD im Kreistag sitzt.

Dass die Sicherheit und öffentliche Ordnung dringend von der Verwaltung, aber auch der Politik in den Blickpunkt gerückt werden müsse, zeigten nicht zuletzt die Serie von aufgebrochenen und in Brand gesetzten Autos sowie auch die vermehrten Brandstiftungen in Kleingärten.

„Was hier allerdings das aufzulegende Programm bewirken soll, ist schon sehr fraglich. Effektiv kann hier nur eine Polizeistation bzw. eine höhere Polizeipräsenz helfen, die aber leider seit Jahren als illusorisch bezeichnet wird“, so der AfD-Ortsvorstand und befürchtet somit, dass dieses Programm nunmehr als weiteres wirkungsloses Alibi und politisches Wahlkampfmanöver im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes herhalten müsse.

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