Das Fahrverbot in Frankfurt belastet auch Steinbach

Wie jetzt unter anderem im Fokus berichtet wurde, soll ab dem 1. Februar 2019 in Frankfurt ein Fahrtverbot für Diesel Fahrzeuge geben. Nachdem Diesel Fahrzeuge seit längerem vom Staat durch steuerliche Subventionierung vom Diesel für Pendler und Unternehmer subventioniert wurden, dreht der Staat kurzfristig den Spieß um und verhängt Fahrverbote – nun auch in Frankfurt. Hier droht den Pendlern und Unternehmern eine kalte Enteignung, die drastische Folgen haben wird.

  • Die meisten Busse fahren mit Diesel. Bei strikter Umsetzung des Fahrverbotes wird es zum erliegen des öffentlichen Verkehrs kommen.
  • Viele Unternehmer im Dienstleistungsbereich verwenden Diesel Fahrzeuge. Viele Firmen werden es sich nicht leisten können, so kurzfristig ihren kompletten Fuhrpark umzustellen.
  • Für den Gebrauchtwagenmarkt sind diese Fahrverbote eine Katastrophe. Die Autohändler bleiben auf den Dieselfahrzeugen sitzen, weil niemand mehr Dieselfahrzeuge abnehmen wird. Wer seinen Diesel verkaufen möchte, wird es ebenfalls schwer haben einen Händler zu finden, der noch Dieselfahrzeuge in Zahlung nimmt.

Unseren Politikern aus CDU, SPD, FDP, Linken und GRÜNEN sind diese Probleme zwar bekannt aber egal. Erst kommt mal Europa, dann die Flüchtlinge, dann die Wirtschaft. Die Bürger werden kurzfristig mit diesem Problem von Seiten der Politik konfrontiert und mit der Suche nach einer Lösung alleine gelassen. Einzig und alleine die AfD stellt sich von allen Parteien im Bundestag und bald auch in allen Landtagen strikt gegen alle Fahrverbote.

Ganz vorne sind beim Fordern von Fahrverboten wieder einmal die GRÜNEN. Der Schutz der Umwelt hat für sie die höchste Priorität, während der Bürger alleine zusehen soll, wie er zum Arbeitsplatz oder zum Kunden kommt. Auch sollte man hier nicht vergessen, dass die globale CO2 Emission durch die Fahrverbote nicht verringert wird. Da die Fahrverbote eine deutsche Erfindung sind und auch bleiben werden, reißt man sich geradezu im Ausland um die deutschen Diesel Schnäppchen. Somit sorgen die Fahrverbote lediglich dafür, das wir in einer Blase leben wo wir von Verpestung verschont werden, während um uns weiterhin die Luft verpestet wird. Aber derartige grüne Hirngespinste sind wir ja gewohnt. Der deutsche Ausstieg aus der Atomenergie der auf Deutschland begrenzt bleibt ist ebenso ein grünes Hirngespinst, für das der deutsche Steuerzahler zahlen muss.

Natürlich ist es vernünftig mittel- oder langfristig auf Lösungen zu setzen, die die Luft weniger belasten. Aber lasst den Bürgern Zeit sich darauf einzustellen. Bereits 2019 Fahrverbote zu verhängen, ohne dass der Bürger sich darauf einstellen und angemessen reagieren kann, ist reiner Aktionismus der so in dieser Form nur in Deutschland anzutreffen ist.
Die Wähler in Hessen sind in der glücklichen Lage sich für diesen Aktionismus, die kalte Enteignung und die mit dem Fahrverbot verbundenen Probleme erkenntlich zu zeigen und den etablierten Parteien noch vor der Verhängung des Fahrverbots am 28. Oktober diesen Jahres die Quittung dafür zu geben.

Am 28. Oktober wird gewählt!

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